Tag 3 – Zufriedenes Ankommen

Es ist immer das Problem, heraus zu kommen. Die Zivilisation mit all ihren Rhythmen, Kontrollen und Schlangen warten auf einen, saugen einen ab. Suck, suck suck. Um sechs stehen wir auf, um uns zu schütteln im Red Lion Airport Hotel Atlanta, um zu warten auf den Shuttle zu unserem Wohnmobil, zu unser kleinen Freiheit die nächsten vier Wochen. Das Zeitfenster um der Vermietung das letzte Go zu geben, hatten wir im Flugzeug verbracht. Ich hatte seit einer Woche versucht die Daten, wo man uns abzuholen hat, weiterzugeben. Vergebens. Ganze fünf Stunden warteten wir völlig jetlaggy auf einen Transfer. Ich begann per Telefon Terror zu verbreiten. Mittags dann irgendwann werden wir abgeholt von diesem bizarren Ort, bei dem alles im Müll landet,. Sämtliches Frühstücksgeschirr war aus Plaste oder Pappe und wurde mitleidlos weggeschmissen. Dann eine Stunde Einweisung in das neun Meter lange Ungetüm, was uns zu bester Behausung die nächsten vier Wochen dienen wird. Und rauf auf den ersten Motorway und von wegen, hier fahren alle relaxt. Die Truckfahrer scheren sich einen feuchten Kehricht um langsame Objekte.

Unser Camper ist riesig. Hat einen feurigen Motor. Schwimmt ein wenig und klingt gewöhnungsbedürftig. Als wenn man einen gigantischen Pappkarton hinter sich her zieht. Wir strampeln nordwärts in die Appalachen, das alte Siedlungsgebiet der Cherokee. An den Landmarken merkt man, dass man näher kommt. Speaking Rock. Indian Creek usw. Es wird gebirgig und der C30 hält tapfer jede Steigung. Die Amerikaner, denen wir begegnen sind ungeheuer freundlich. Sie geben einem immer einer wunderbare Energie mit auf den Weg.

Unser Ziel, Ellijay erreichen wir gegen 19.30. In der Nähe ein zauberhafter See an dem wir campen. Wir gehen früh schlafen und werden morgen die ersten interessanten Begegnungen haben. Unser Pribir-Chefscout John Sullivan, der im Hurrikan in Wellington feststeck,t hat uns tolle Leute vermittelt, doch dazu morgen mehr.

Um mich kreischen Zikaden, schnattern Gänse, wittern Schwarzbären unsere Vorräte. Und ci fühle nur bleiernes Glück, endlich den ersten Schritt hinaus geschafft zu haben.

PS: Schau ich auf den See, scheint mir sich ein kanuartiger Schatten zu nähern

 

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