Bilder, die atmen

Wahrscheinlich und hoffentlich wird es sich zunehmend abschwächen. Aber ich bin durch Eure Beschreibungen des Orts total verkrampft. Weil ihr das so voller Energie in den Füller gebt. Kai, Dein gestriger Text  – ein Festival der Eindrücke. Mark, Dein Streben nach dem Ton. Und Momo, Dein Überblick, was schon die ersten Fotos des Grüns von oben bedeuten. Ich freue mich total, dass die Reise voller bedachten Tatendrang läuft. Aber ich bin trotzdem verkrampft, weil ich das noch nie erlebt habe. Dieses von außen Kommentieren. Ich war ja immer dabei. Nun sitze ich im inneren Lazarett. Grübele und denke mir Detzner und Euch im Regenwald. Ein Bild. Ein schwaches Bild.

Aber, was ihr beschreibt, ist so unglaublich dicht an allem, was ich seiner Zeit in Westpapua gesehen, gehört, gerochen und empfunden  habe. Mir kommen die Tränen, wenn ich mich in eure Texte knie.

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Groß auch der Sound, den ihr mit einer unglaublichen Leidenschaft rockt. Ich höre ihn. Ich sehe ihn. Ich rieche ihn. Was soll ich mit Blick aus dem Bürofenster in Berlin sagen. Hier gibt es den Fernsehturm und nicht viele, aber immerhin manche grüne Bäume. Ich werde mich an die Bäume halten und nicht am Betonturm – versprochen.

Grüße in die Gruppe

PS.: Marks Text hat etwas Erhellendes, weil er ehrlich ist. Wenn mal was nicht on tape ist, dann muss man das sagen (können). Es gibt keine Geheimnisse beim Filmemachen. Es gibt nur das Geheimnis des Filmes – ich nenne es Magie.

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